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Anzeichen einer Spulwurminfektion sind erkältungsähnliche Erscheinungen wie Fieber, Appetitlosigkeit, schlechte Gewichtsentwicklung bei Kindern, Bauch-, Muskel- oder Gelenkschmerzen.
Gelegentlicher Sitz auch im Zentralnervensystem und im Auge, was im letzten Fall Schielen, Netzhautveränderungen mit Sehstörungen oder Erblindung verursachen kann.
Besondere Gefahr besteht für Kinder beim Spielen und Schmusen mit Hunden oder Katzen denn die Spulwurmeier haften durch ihre klebrige Oberfläche leicht und lange am Fell. Ebenso während des Aufenthaltes auf „verseuchten“ Spielplätzen oder ähnlichen öffentlichen Anlagen und Parks wo die Spulwurmeier jahrelang infektionstüchtig bleiben können.
Vorbeugung ist eine regelmässige Entwurmung der Hunde und Katzen, sowie die Verhinderung des Kotabsatzes von Hunden auf Kinderspielplätzen oder sonstigen öffentlichen Anlagen.
Bei einer Bandwurminfektion sind oft erstaunlich lange keine deutlichen Anzeichen zu erkennen.
Der Bandwurm befällt Leber, Lunge, Milz, Bauchfell sowie vereinzelt Niere, Herz, Knochen, Rückenmark und Gehirn.
Es kann zu Leber- und Oberbauchschmerz, Atemnot, Leberabszess, Gelbsucht und Bauchfellentzündung kommen.
Bei Lokalisation im Gehirn kommt es zu Krampfanfällen und örtlich begrenztem Kopfschmerz, aber oft auch erst nach langer Zeit Zeichen ähnlich wie bei einem Hirntumor.
Bei Tieren verläuft der Befall mit Spulwürmern in den meisten Fällen ohne auffällige klinische Symptome.
Auch beim Befall mit Bandwürmern bleiben Krankheitserscheinungen oft gering. In jedem Fall jedoch stellt dieser eine grosse Belastung für den Organismus dar.
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