Aktuelles

Haustiere und COVID-19

Die aktuelle Pandemie beruht auf einer Übertragung des SARS-CoV-2 zwischen Menschen. Infizierte Menschen können das Virus auf ihre Haustiere übertragen. Umgekehrt liegt kein Bericht vor, dass Hunde oder Katzen Menschen mit dem Virus angesteckt hätten. Es besteht daher kein Grund, Hunde und Katzen wegzugeben oder eine Euthanasie zu wünschen, aus Angst vor Ansteckung durch das Tier. Folgende Maßnahmen werden allerdings für COVID-19-erkrankte oder mit dem SARS-CoV-2 infizierte (asymptomatische) Personen mit Hunden oder Katzen empfohlen, um eine Ansteckung der Tiere durch ihre Besitzer zu verhindern:

• Infizierte / erkrankte Personen scheiden große Erregermengen aus, weshalb Hygienemaßnahmen zu Hause (wenn nicht hospitalisiert) jedenfalls wichtig sind. Dazu gehören häufiges und sorgfältiges Händewaschen mit Seife, ev. auch mit Desinfektionsmittel, Verwendung einer FFP2- Maske bei Kontakt mit anderen Personen und wenn unvermeidbar mit Tieren, häufige Reinigung von Oberflächen und Böden sowie Lüften der Räume. Damit kann die kursierende Virusmenge verringert und das Risiko, dass mit dem SARS-CoV-2-infizierte Personen den Erreger auf Kontaktpersonen oder auf Haustiere übertragen reduziert werden.

• Hunde und Katzen von infizierten Personen sollen in ihrem Zuhause bleiben und nicht außer Haus gegeben werden.

• Infizierte Personen sollen jeglichen direkten Kontakt zu ihren Tieren vermeiden. Die Tiere sollen am besten durch eine Kontaktperson oder ein Familienmitglied der infizierten Person unter Beachtung von strikten Hygieneregeln (z.B. Händewaschen, Verwendung einer FFP2-Maske und Überschürze) betreut werden.

• Falls dennoch eine Betreuung durch infizierte Tierbesitzer erforderlich sein sollte, sind eine eigene Überbekleidung bei der Fütterung und Pflege des Tieres sowie Handschuhe und FFP2- Maske zu verwenden sowie vor und nach der Betreuung des Tieres die Hände gründlich zu waschen.

• Die betreuende (nicht infizierte) Person muss für Spaziergänge mit dem Hund beim Betreten sowie Verlassen der Wohnung / des Hauses die allgemein für COVID-19-Haushalte erforderlichen Hygienemaßnahmen beachten (z.B. getrennte Überbekleidung zwischen Innen- und Außenbereich, FFP2-Maske, Händehygiene).

• Halsband, Leine etc. müssen im Eingangsbereich bleiben, ohne Kontakt zum COVID-19-Patienten.

• Während des Ausganges mit dem Hund ist auf Abstand zu anderen Tieren zu achten, der Kot ist einzusammeln.

• Die Pfoten sollen vor, bei Verschmutzungen auch nach dem Ausgang gereinigt werden (kein Desinfektionsmittel!). Tiere dürfen in keinem Fall mit Desinfektionsmittel gewaschen werden.

• Da für das SARS-CoV-2 auch verschiedene Wildtiere (z.B. Marderartige) empfänglich sind, dürfen Katzen aus Haushalten mit SARS-CoV-2 infizierten Personen keinen Freigang haben, um jegliche Möglichkeit einer Weiterverbreitung, speziell auch in Wildtierpopulationen, zu vermeiden.

• Falls Haustiere Krankheitssymptome zeigen, wie Mattigkeit, Lethargie, Schwäche, Appetitlosigkeit, Atemnot ODER Husten und Schnupfen, ist ein Tierarzt / eine Tierärztin telefonisch zu kontaktieren und dabei auch über den COVID-19-Status der Kontaktpersonen zu informieren.

Zecken und Flohstudie

Wir starten wieder eine Zecken-und Flohstudie mit interessanten Konditionen für alle Teilnehmer

Details zu Studie erfahren Sie bei unserem Praxiteam

Stellenangebot für Teilzeitstelle

Wir suchen ab sofort eine

Tiermedizinischen Fachangestellte oder Seiteneinsteiger mit med. Interesse in Teilzeit

Einstellungsvoraussetzungen

  • PC-Kenntnisse
  • Fähigkeit zum Multitasking, Flexibilität
  • Genauigkeit und Zuverlässigkeit
  • keine Scheu vor dem Kontakt mit Reptilien und Vögeln
  • offener und freundlicher Umgang mit Menschen
  • Einfühlungvermögen
  • keine Kontaktscheu vor großen Hunden oder wilden Katzen
  • Bereitschaft sich in verschiedene Aufgabegebiete der Tiermedizinischen Fachangestellten einzuarbeiten.

Wir bieten einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz:

  • Kundengespäche -/ abrechnung, Anmeldewesen und Terminvergabe
  • Mithilfe in OP und Sprechstunde (insbesondere Vor-und Nachbereitung)
  • Zahlreiche Laboruntersuchungen im hauseigenen Labor
  • Medikamentenverwaltung
  • Säuberung der Praxisräume, Inventar und der Instrumente
  • Kontakt mit Kleintieren: Hund, Katze, kleine Heimtiere, Vogel ( Großpapageien und Reptilien (Schlangen, Leguane, Echsen, Schildkröten)
  • Versorgung stationärer Tiere

Unsere Praxis hat sich auf schwierige medizinische Problemfälle der Kleintiermedizin spezialisiert. Es kommen viele Überweisungspatienten aus anderen Praxen, die eine eingehende Diagnostik oder komplexe OP benötigen. Darum ist unsere Praxis mit zahlreichen modernen Geräten (Röntgen, Endoskopie, Sonographie, Narkosemonitorüberwachung, Inhalationsnarkose, EKG, Blutdruckmessung, Knochenchirurgie) ausgestattet. Diese Geräte verlangen eine hohe Sorgfalt im Umgang.

Bewerbungsunterlagen mit Foto

unter:

praxis@tierarzt-dr-friedrich.de

normale Öffnungszeiten trotz Lockdown

Liebe Patientenbesitzer(innen),

wir haben trotz der ab Mittwoch geltenden verschärften Corona-Bestimmungen (Lockdown) weiterhin zu unseren normalen Öffnungszeiten für Sie geöffnet. Unsere Massnahmen bleiben die gleichen und wurden schon seit Anfang der Corona-Pandemie vom Veterinäramt und dem Gesundheitsamt als ausreichend aber nötig beurteilt.

Anmeldung per App (PetLeo)

Sehr geehrte Patientenbesitzer(innen),


die Tierarztpraxis möchte Sie gerne soweit es uns möglich ist, im Rahmen der Corona-Pandemie Maßnahmen schützen. Dabei sind wir bestrebt den Praxisablauf so reibungslos wie möglich aber gleichzeitig sicher zu gestalten.


Unsere Praxissoftware arbeitet jetzt mit der App PetLeo zusammen. Die Nutzung der App in Zusammenhang mit einem Praxisbesuch ist kostenlos und bietet Ihnen und uns mehrere Vorteile.


Nutzugshinweis:


- Sie Müssen sich und Ihr Haustier bei der App anmelden.

- Stehen Sie vor unsere Praxistür können Sie sich über die App bei uns anmelden.

- Sind Sie bereits Kunde können Sie sich einen Termin geben lassen (über die Chatfunktion), oder uns über die App signalisieren, dass sie zu Ihren vereinbarten Termin vor der Praxis stehen.

- Wir können über die App mit Ihnen kommunizieren.

- Sind Sie noch kein Kunde von uns? Dann können Sie sich über die App ebenfalls anmelden, Sie bekommen jedoch von uns noch das Anmeldeformular (lt Datenschutzverordung) zusätzlich ausgehändigt.


https://l.facebook.com/l.php?u...

https://petleo.net/


Mehrwertsteuererhöhung ab Januar

Sehr geehrte Patientenbesitzer(innen),

die Bundesregierung hatte die Mehrwertsteuersenkung bis Ende des Jahres befristet. Wir haben diese Senkung direkt an Sie weitergegeben. Da wir bisher nichts anderes gehört oder gelesen haben gehen wir ab Januar 2021 wieder mit den normalen Steuersätzen in den Betrieb.

Wenn Sie noch von den aktuellen niedrigen Preisen profitieren möchten, raten wir Ihnen sich noch einen gewissen Vorrat (Futter oder Medikamente) anzulegen.

Wir nehmen gerne Ihre Bestellung auf.

Ihr Praxisteam

Update Corona-Pandemie

Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Ahrweiler haben sich dramatisch verschlechtert.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir weiterhin unsere bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen aufrechterhalten und der Praxisbetrieb dadurch weiterhin ungestört möglich ist.

Uns liegt sehr viel daran, Sie liebe Patientebesitzer, aber auch unser Team vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen.

Haben Sie noch Fragen zu den Schutzmaßnahmen, rufen Sie uns gerne an und wir besprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen rund um Ihren Praxisbesuch.

Bleiben Sie gesund.

Ihr Praxisteam

Änderungen zur Impfstoffanwendung durch den Geflügelhalter/ Stand Juni 2020

In Deutschland besteht nach §7 Absatz 1 der Geflügelpest-Verordnung für Haltern von Hühnern und Truthühnern die Verpflichtung zur Impfung gegen die Newcastle-Krankheit. Dafür steht auch ein gefriergetrockneter Lebendimpfstoff zur Verfügung, der über das Trinkwasser angewendet werden kann. Die Abgabe dieses Impfstoffes an den Hobbyhalter was bisher durch die Tierimpfstoffverordnung (§44, Absatz 1a) verboten. Es kursierten zahlreiche kreative, aber eben nicht wirklich legale Praktiken, bei denen bereits angemischtes Trinkwasser durch Haltevereinigungen oder auch Tierarztpraxen an die Halter abgegeben wurden. Dabei kam es nicht selten zu Anwendungsfehlern, wie Öffnen des Impfstoffes über Wasser, langen Zeitverlusten zwischen Abholung und Verabreichung und eben auch die Verabreichung an klinisch nicht gesunde Tiere.

Die Neuregelung des §44 der Tierimpfstoff-Verordnung gibt jetzt die Möglichkeit, dass der Halter den Impfstoff selbstständig anwenden darf. Damit verbunden sind allerdings einige Auflagen für Halter und Tierarzt, die es zu beachten gilt:

  • Vor der ersten Anwendung muss der Tierarzt den Bestand untersuchen und die Abgabe des Impfstoffes beim zuständigen Veterinäramt anzeigen.

  • Es wird ein Behandlungsplan erstellt, der sowohl an den Halter als auch an das Veterinäramt weitergeleitet wird.

  • Der Halter wird in die richtige Anwendung des Impfstoffes eingewiesen.

  • Dieser Behandlungsplan sieht vor, dass der Impfstoff alle 6 Wochen über das Trinkwasser verabreicht wird und vierteljährig eine Kontrolle durch den Tierarzt erfolgt. Das bedeutet, dass der Halter einmal den Impfstoff selber holt und anwendet und einmal kommt der Tierarzt und erledigt das. Injektionsimpfstoffe dürfen nicht abgegeben werden.

  • Die Anzeige ans Veterinäramt muss jährlich erneuert werden.

Diese Neuregelung hat schlussendlich auch zur Folge, dass alle bisherigen tolerierten Alternativen verboten sind. Gemeinschaftsimpfungen über den Geflügelzuchtverein sind damit ein Verstoß gegen die Tierimpfstoff-Verordnung. Der Tierarzt kann auch gar keinen Impfstoff mehr an den Verein abgeben, weil Abgabeanzeige nur für einen konkreten Bestand erfolgen kann, der vorab untersucht wurde. Für bereits angemischten Impfstoff gilt ebenfalls, dass der Bestand vorab kontrolliert werden muss. Hier gibt es für den Tierarzt rein technisch die Möglichkeit, dass er den Bestände kontrolliert und anschließend mehrere Halter ihre Impfdosis an den entsprechenden Abgabetagen alle 6 Wochen abholen. Das entbindet nicht von den vierteljährigen Kontrollen.

Damit rückt die Anwendung der Injektionsimpfung in den Fokus. Hier muss einmalig vier Wochen vor der ersten Injektion mit dem Totimpfstoff eine Schluckimpfung über das Trinkwasser mit dem Lebensimpfstoff erfolgen. Die Injektion ist dann nur einmal jährlich zu wiederholen. Eine Anzeige muss nicht erfolgen und weitere Kontrollbesuche entfallen ebenfalls. In diesem Fall wird ein erster Besuchstermin vereinbart, bei dem der Tierarzt den Bestand kontrolliert und gleich den Impfstoff über das Trinkwasser einmalig selbst anwendet. Damit dies funktioniert, müssen die Hühner über Nacht im Stall eingesperrt sein und der Tierarztbesuch vor dem Öffnen der Stalltür vereinbart werden, damit die Hühner zuverlässig innerhalb der zwei Stunden, die der Impfstoff haltbar ist, trinken.

Entsprechend vier Wochen später wird ein zweiter Termin vereinbart und alle Hühner per Injektion geimpft. Wenn keine Küken selbst ausgebrütet werden oder der Bestand mit ungeimpften Neuzugängen ergänzt wird, muss entsprechend nur der jährliche Injektionstermin wiederholt werden. Ist ein eigener Schlupf geplant, müssen die Küken mit 7-14 Tagen einmalig den Lebendimpfstoff über das Trinkwasser erhalten. Nach vier Wochen werden dann auch die Küken per Injektion geboostert. Zur Kostenersparnis sollte dieser Injektionstermin mit den Alttieren koordiniert werden.

Wir haben sowohl die Schluckimpfung als auch die Impfung zur Injektion vorrätig.

Das Team der Tierarztpraxis Friedrich

Vorbereitung auf den Winterschlaf

Der Schildkrötensommer neigt sich dem Ende zu und die ersten gepanzerten Familienmitglieder fangen an sich auf den Winterschlaf vorzubereiten. Wenn Sie Ihre Landschildkröte bestmöglich auf den Winterschlaf vorbereiten möchten, raten wir Ihnen eine Kotuntersuchung durchführen zu lassen.

Des Weiteren empfehlen wir Ihnen, Ihre Tiere bei uns zur allgemeinen Untersuchung und Beratung vorzustellen und gegebenenfalls eine Blutuntersuchung durchführen zu lassen.

Zusätzlich bieten wir Ihnen eine professionelle Einwinterung in unserer Praxis an. Bei Interesse können Sie telefonisch einen Termin bei uns vereinbaren. Wir beraten Sie gerne!